Die Weiterbildung hat schon gestartet - ein Einstieg zu Modul 2 ist aber noch möglich. Die Calls können nachgeschaut werden oder im nächsten Kurs nachgeholt werden.
Viele Paare scheitern nicht an Kommunikation, sondern an unverarbeiteten Traumata, die sich als Streit, Distanz, Verachtung oder On-off-Muster zeigen. Auch Fachpersonen geraten in dieser Arbeit häufig an ihre eigenen Grenzen oder erkennen ähnliche Muster im eigenen Leben.
Diese Weiterbildung (per Live-Calls) in Traumasensibler Paartherapie (TSPT-Klees) vermittelt einen Ansatz, mit dem Sie Krisen- und Grenzpaare sicher, strukturiert und wirksam begleiten können — und zugleich Ihre eigene Beziehungs- und Selbstkompetenz stärken. Sie lernen, traumazentrierte Beziehungsstrukturen auf drei Ebenen zu verstehen und zu bearbeiten: bei sich selbst, in der Beziehung zum Paar und gemeinsam mit dem Paar im therapeutischen Prozess.
Sexuelle Probleme in Paarbeziehungen – von Erektions- und Orgasmusstörungen über Sexsucht oder erhöhten Pornografiekonsum bis zur Angst vor intimer Berührung oder der Abspaltung von Lust und Liebe – haben ihren Ursprung häufig in unverarbeiteten Traumaerfahrungen, die sich später in der Sexualität Ausdruck verschaffen. Dieser Zusammenhang bleibt meist unerkannt. An diesem Einführungswochenende lernen Paare, Betroffene und Fachpersonen gemeinsam die zentralen Methoden der Traumasensiblen Paar- und Sexualtherapie kennen.
Heilung in Resonanz – EMDR in Verbindung, Bewegung und Berührung
„EMDR in Berührung ist wie ein neuer Dialog zwischen Körper, Herz und Gehirn – es öffnet Räume, die Worte allein nicht erreichen.“
Der Schwerpunkt liegt auf Schaukel-EMDR, einer sanften,
körperorientierten Form, die Sicherheit, Geborgenheit und emotionale
Öffnung fördert. Wir zeigen und üben verschiedene Varianten – von der
Partnerin im Arm halten, über das Erden mit den Füßen am Bauch bis hin
zu anderen Positionen, die tiefe Regulation und heilsame Nähe
ermöglichen.